Home / Startseite
Home / Startseite Informationen zu Teleimpulsgeräten Häufig gestellte Fragen Service und Kontakt English Shop
Home / Startseite

Produkte von A-Z
   

Tippen statt Schocken...
von Rolf Kröger (Wild und Hund 11/2000)
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Artikel herunterladen  im PDF Format

Seite 1/3

 
Wichtige IInfos zu Teleimpulsgeräten  
Als mich ein Vetreter der Firma "Inotek" endlich überredet hatte, doch einmal in der Praxis seine Ausbildungshilfen und E-Geräte zu begutachten und mir vor allem seine "alternative Ausbildungsphilosophie" nahezubringen, war ich mehr als skeptisch. Was sollte dabei schon herauskommen? Da wollte jemand seine Gerätschaften verkaufen und den WILD UND HUND-Redakteur dazu benutzen, kostenlos Werbung für seine Produkte zu machen. Viel mehr konnte doch nicht dahinterstecken; denn Andeutungen über "zwanglosen Zwangsapport" oder ähnlichen Nonsens waren wenig dazu angetan, Vertrauen zu erwecken.
Alles, was ich vorher gehört hatte, erschien mir zu "amerikanisch überkandidelt", zu abgehoben, welt- und praxisfremd und vor allem zu ungewohnt. Auch das "Outfit" der beiden Hundetrainer trug zu dem Vorurteil bei. Gamaschenbewehrtes Gebein, Baseballmützen und Tarnanzüge. Nee, das konnten eigentlich keine gestandenen Jagdhundausbilder sein, die sehen bei uns doch anders aus.
Um es vorweg zu nehmen, es kam ganz anders. Schon bei der ersten theoretischen Kurzeinführung durch die beiden Hundetrainer Bart Belon aus Belgien und Uwe Heiss aus Deutschland wurde ich hellhörig. Ein verstohlener Seitenblick auf die beiden erfahrenen Hundeführer, die ich der Objektivität wegen dazu eingeladen hatte, gab mir ebenfalls zu denken. Denn auch die Rüdemänner der alten Schule runzelten nach kurzer Zeit ebenfalls immer nachdenklicher ihre Stirn. Selbst der sonst eher konservative WuH-Fotograf Burkhardt Winsmann-Steins zeigte zunehmendes Interesse.


 
"Es geht uns", so Bart Belon, "in erster Linie um unsere Ausbildungsphilosophie, die von gängigen Abrichtemethoden in vielem abweicht. Man muß natürlich grundsätzlich bereit sein, die Ausbildung des Jagdhundes einmal von einer ganz anderen, ungewohnten Seite anzugehen. Aber wen das Gezeigte nicht überzeugt, der kann ja so weitermachen wie bisher. Es gibt viele verschiedene Systeme der Hundeausbildung. Man muß sich das heraussuchen, das für einen persönlich am besten geeignet ist. Und wir bauen auf unsere Methode ohne zu verhehlen, daß wir dabei auch unsere Geräte vorstellen wollen."
Auf die Frage, was denn das Revolutionäre an der Innotek-Methode sei, antwortete Bart Belon: "Es geht uns auf Basis der Kontaktmethode um das saubere Konditionieren, das Aufbauen der Hunde mit Hilfe niedrigster Funkimpulse des E-Gerätes. Wichtig ist, daß man das Gerät in jede Übung einbaut. Wir wollen mit dem E-Gerät nicht strafen, sondern erziehen. Das ist eine neue Idee. Die alte Idee war, mit dem E-Gerät nur "Nein!" zu sagen. Es handelt sich hier nicht um sogenannte "last- chance"-Einsätze, bei denen der Hundeführer auf den Knopf drückt, um Fehler oder Mißstände zu korrigieren, wenn nichts anderes mehr geht. Unser Funkimpuls liegt zwischen 40 und 85 Millijoule, der von last-chance-Geräten hingegen bei über 1000 Millijoule. Da sich über therapeutische Elektro-Massage beispielsweise in der Humanmedizin niemand aufregt, besteht eigentlich kein Grund, über unsere geringen Impulse die Nase zu rümpfen. Entscheidend ist doch, daß sie letztlich helfen, Hundeleben zu retten, was bekanntlich nur über Gehorsam zu erreichen ist und der ist das vorrangige Ziel."


 

Auf die Frage: "So ein Stromimpuls tut doch weh, oder?" folgte die Antwort: "Eben nicht, probieren sie es doch einmal selbst aus!" Aber dazu war zunächst keiner der Anwesenden bereit. Erst als der markante Satz fiel "Wie kann man den Geschmack von Salz erklären, wenn man es noch nie probiert hat?", gaben wir uns einen Ruck und bekamen den Empfänger ans Gesicht gehalten. Erstaunlich, aber es war auf den Impuls nur ein leichtes Kribbeln auf der Haut zu spüren .
"Und das bißchen soll ausreichen, einen passionierten, wesensfesten Hund zu beeinflussen, oder gar von irgendwelchem Tun abzuhalten?" "Die Motivation des Hundes ist es, das Kribbeln am Hals auszuschalten. Manche Kritiker bezeichnen das als "Meiden". Ich sehe das anders; denn hier wird ja kein Schmerz vermieden. Jede Form von Lehren basiert auf Ruhe. Wir nennen das die Kontaktmethode und stellen durch das Antippen der Niedrigstufe in sensiblen Bereichen erst einmal die zum Lernen nötige Konzentrationsphase her. Das schafft Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit.
Wichtig ist, daß das Umlegen des Empfänger-Halsbandes von Anfang an positive Verknüpfungen beim Hund hervorruft. Allein das Zeigen der Halsung löst ähnlich freudigen Reiz aus wie beispielsweise sonst der Griff zur Leine oder zum Gewehr."

 
< Zurück Artikel Seite 1 Artikel Seite 2 Artikel Seite 3

 
    nach OBEN!